Wasserturm Essen-Bedingrade, Wasserturm im Stadtteil Bedingrade, Essen, Deutschland
Der Wasserturm Bedingrade ist ein zylindrischer Backsteinbau, der sich 44 Meter hoch erhebt und durch bogenförmige Fenster und ornamentale Gesimse an seiner Fassade besticht. An seiner Spitze sitzt ein Stahltank, der ursprünglich eine Million Liter Wasser speicherte und in die umliegenden Städte Bottrop und Gladbeck verteilte.
Die Wieße entstand 1897 unter der Leitung des Baumeisters Hermann Koehne und war eine wichtige Anlage für die Wasserversorgung der schnell wachsenden Industrieregion. Sein Bau zeigt, wie die Infrastrukturentwicklung dem Bedarf der expandierenden Industrie folgte.
Der Turm ist ein sichtbares Zeichen der industriellen Vergangenheit Essens und zeigt, wie wichtig Wassertechnik für die Entwicklung der Region war. Heute können Besucher die Verbindung zwischen Architektur und praktischer Versorgung an diesem Gebäude unmittelbar erkennen.
Der Turm befindet sich im Stadtteil Bedingrade und ist Teil eines Wanderwegs durch historische Wasserinfrastruktur-Anlagen in Nordrhein-Westfalen. Besucher sollten die Umgebung zu Fuß erkunden, um die Verbindung zu anderen erhaltenen Industriestätten zu verstehen.
Seit 2019 wird die Wieße nachts mit LED-Beleuchtung angestrahlt, die in verschiedenen Farbkombinationen das Erscheinungsbild des Turms verändert. Dies macht den industriellen Bau zu einer visuellen Sehenswürdigkeit nach Einbruch der Dunkelheit.
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