Eichlberg, Barockwallfahrtskirche in Hemau, Deutschland
Das Heiligtum der Heiligsten Dreifaltigkeit steht auf einem Höhenrücken bei Hemau und zeigt architektonische Merkmale aus der Barockzeit mit handwerklich gestalteten Altären und religiösen Werken an seinen Innenwänden. Der Raum präsentiert sich als eine Sammlung von Bildnissen und Kunstobjekten, die das Innenleben gestalten und den Gläubigen einen Ort der Andacht bieten.
Ein Kunsthandwerker aus Italien namens Giovanni Battista Camessina schuf diesen Bau zwischen 1697 und 1711 und ersetzte damit ein älteres Heiligtum von einigen Jahren zuvor. Die Errichtung dieses neuen Gebäudes bedeutete eine bleibende Umgestaltung der Andachtsstätte an diesem Ort in der Region Oberpfalz.
Das Heiligtum trägt den Namen der Heiligsten Dreifaltigkeit und wird von einer Gemeinschaft gepflegt, die bis heute Trinitariertraditionen lebt. Besucher können beobachten, wie die Gemeinde diese Verbindung zur Ordensgeschichte in ihren Feiern und der Raumgestaltung bewahrt.
Das Gebäude befindet sich an einer erhöhten Stelle und ist von außerhalb leicht zu finden, da es sich deutlich vom Gelände abhebt. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, wobei Besucher jederzeit hereinkommen können, um die Innenräume zu betrachten und Zeit zum Verweilen zu haben.
An den Wänden sind Darstellungen von zwei Heiligen zu sehen, die Gründer einer besonderen Ordensgemeinschaft waren, die sich dem Freikaufen von Gefangenen widmete. Diese historischen Bildnisse erzählen von einer kaum bekannten religiösen Mission, die weit über die Grenzen dieser Region hinauswirkte.
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