Zisterzienserinnenkloster Malchow, Zisterzienserkloster in Malchow, Deutschland.
Die Malchower Abtei ist ein Zisterzienserkloster in Deutschland mit einer beeindruckenden Backsteinkirche, deren Turm etwa 52 Meter hoch ist, sowie Kreuzgängen und Gärten am Ufer des Malchower Sees. Der Komplex umfasst mehrere historische Gebäude, die um die Kirche herum angeordnet sind und eine typische Klosteranlage bilden.
Das Kloster wurde 1298 gegründet, nachdem es von Röbel nach Malchow verlegt wurde, wo es Unterstützung von Nikolaus II., Fürst von Werle, erhielt. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert wurde die Abtei umgenutzt und diente neuen Zwecken in der Region.
Der ehemalige Speisesaal beherbergt ein Kunstmuseum mit Werken regionaler Künstler und bewahrt dabei die mittelalterlichen architektonischen Elemente des Raums. Besucher können hier sehen, wie der Raum seine ursprüngliche Funktion mit modernem künstlerischen Ausdruck verbindet.
Das Kloster beherbergt das Mecklenburgische Orgelmuseum mit Dauerausstellungen über regionale Orgelkonzeption und ermöglicht es Besuchern, die Mechanik der Instrumente zu untersuchen. Der Ort liegt landschaftlich reizvoll am See, wodurch sich die Besichtigung mit einem Spaziergang durch die Umgebung verbinden lässt.
Nach der Reformation im Jahr 1572 wurde die Abtei in eine protestantische Residenz für unverheiratete Adlige umgewandelt und behielt diese Funktion bis 1923. Diese ungewöhnliche Nutzung macht die Abtei zu einem seltenen Beispiel für eine Klosteranlage, die lange Zeit zwei völlig unterschiedliche Zwecke erfüllte.
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