Eiringsburg, Archäologische Ringwallanlage in Bad Kissingen, Deutschland
Die Eiringsburg ist eine ringförmige Wallanlage von etwa 120 × 65 Metern auf einem namenlosen Berg auf 251 m ü. NN, 1.350 Meter westnordwestlich der katholischen Pfarrkirche Sankt Petrus und Paulus in Arnshausen bei Bad Kissingen. Die Anlage besitzt eine Zangentoranlage und ist an drei Seiten vom Golfplatz Bad Kissingen umgeben.
Die Eiringsburg wurde am 25. Dezember 822 erstmals erwähnt, als der fränkische Adlige Iring seinen ganzen Besitz in Kissingen und Lollbach, wahrscheinlich das heutige Arnshausen, nebst zwölf Unfreien dem Kloster Fulda schenkte. Die Entstehungszeit des Ringwalls wird auf das 7. Jahrhundert n. Chr. geschätzt. Vermutlich war sie eine Fliehburg und kein Herrschaftssitz. Ausgrabungen fanden 1910 und 1974 statt.
Der Ort zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Siedlungen befestigt haben und welche Techniken sie dafür nutzen konnten. Die kreisrunde Form der Befestigung war eine typische Bauweise dieser Zeit.
Der Wall liegt auf einem namenlosen Berg auf 251 m ü. NN, rund 1.350 m westnordwestlich der Pfarrkirche Sankt Petrus und Paulus in Arnshausen. Ein Golfplatz umgibt den Berg an drei Seiten; der Zugang erfolgt zu Fuß von Arnshausen aus auf den Wegen. Die Anlage misst etwa 120 × 65 m.
Ausgrabungen an diesem Ort fördern regelmäßig neue Erkenntnisse über die Bauweise und Nutzung solcher Ringwälle zutage. Jeder Fund trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für die Verteidigungsstrategien des Mittelalters zu entwickeln.
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