Alamannenmuseum Ellwangen, Archäologisches Museum in Ellwangen, Deutschland.
Das Alamannenmuseum zeigt archäologische Funde aus einem großen alamannischen Friedhof mit Schmuck, Waffen und Gebrauchsgegenständen aus der südlichen Gegend. Die Sammlung umfasst Objekte aus etwa fünf Jahrhunderten und bietet einen Einblick in das Leben dieser frühen Bevölkerungsgruppe.
Das Museum eröffnete 2001 in der Nikolauspflege, einer denkmalgeschützten Anlage von 1593 und einem der ältesten Armen- und Siechenhäuser Südwestdeutschlands. Den Kern bilden die Grabungen bei Lauchheim: Das Gräberfeld „Wasserfurche“ wurde 1986 bis 1996 unter Leitung von Ingo Stork ausgegraben und umfasst über 1300 Gräber der zweiten Hälfte des 5. bis zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts auf rund 1,5 Hektar. Im nahen „Mittelhofen“ wurden Siedlungsspuren des 6. bis 11. Jahrhunderts untersucht.
Die Exponate zeigen, wie die Alamannen lebten, mit Handwerkstechniken wie Weben und Metallarbeiten, die in den Objekten sichtbar werden. Man sieht auch, wie sich der Glaube in dieser Zeit veränderte und welche Rolle handwerkliche Fähigkeiten im Alltag spielten.
Der Zugang ist barrierefrei gestaltet, sodass Besucher mit Mobilitätseinschränkungen das Museum gut erkunden können. Es ist sinnvoll, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen, da das Museum nur an bestimmten Tagen und Zeiten geöffnet hat.
Den Kern der Sammlung bildet das Gräberfeld von Lauchheim, das 1986 bis 1996 unter Leitung von Ingo Stork ausgegraben wurde: über 1300 Gräber auf rund 1,5 Hektar, der größte dokumentierte frühmittelalterliche Friedhof Südwestdeutschlands. Ein teilrekonstruiertes Grubenhaus mit Webstuhl veranschaulicht die Textilverarbeitung der Alamannen.
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