St. Paulinus, Kirchengebäude in Völklingen-Lauterbach, Deutschland
St. Paulinus ist eine Pfarrkirche im Stadtteil Lauterbach von Völklingen und wurde nach Plänen des Architekten Peter Marx aus Trier erbaut. Das Bauwerk zeigt eine neoromanische Fassade mit drei Türmen, starken Mauern und kleinen Fenstern, während der Innenraum von einem großen Gewölbe überspannt wird und Seitenflügel umfasst.
Die Kirche wurde 1911 bis 1912 erbaut, um die zu klein gewordene Kapelle von 1707 zu ersetzen, die das wachsende Lauterbach nicht mehr fassen konnte. Der Bau des Architekten Marx wurde 1912 geweiht und 1919 vom Bischof von Trier konsekriert, später mehrfach restauriert, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Paulinus, der in der lokalen Tradition verehrt wird und dem Gotteshaus sein Gepräge gibt. Der Innenraum zeigt Wandmalereien aus den 1920er Jahren, die verschiedene Berufe und Altersgruppen der Gemeinde darstellen und bis heute das Gefühl einer lebendigen Gemeinschaft vermitteln.
Der Zugang zur Kirche ist für Besucher während der Öffnungszeiten möglich, wobei man die klassische Fassade mit den drei Türmen bereits von außen sehen kann. Die Lage im Stadtteil Lauterbach macht sie leicht zu erreichen und bietet einen ruhigen Ort zum Verweilen in der Stadt.
Die Kirche wird lokal auch Warndtdom genannt, ein Name, der auf die geografische Lage in der Warndtregion hinweist. Das Innere zeigt ein Orgel von 1931 mit zahlreichen Pfeifen und mehrere Glocken aus Frankreich und Deutschland, von denen die größte 1951 gegossen wurde.
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