Sender Coburg-Eckardtsberg, Sendeturm in Coburg, Deutschland.
Der Coburg-Eckardtsberg-Sender ist ein aus Betonteilen zusammengesetzter Rundfunkturm mit einer besonderen Schmetterlingsantenne oben. Das Bauwerk steht 68 Meter hoch und verteilt FM- sowie digitale Rundfunkfrequenzen in der Region.
Die Anlage entstand in der Nachkriegszeit und nutzte zunächst ein 1-Kilowatt-System, bevor es zu einem stärkeren 3-Kilowatt-System aufgerüstet wurde. Ab 1969 stellte man den Betrieb als Mittelwellensender um und wandelte das Bauwerk später zu einem FM- und Digitalfunkstützpunkt um.
Der Sender verbreitet regionale Rundfunkprogramme und trägt zum Medienleben in Oberfranken bei. Diese Rolle macht ihn zu einem wichtigen Teil der lokalen Informationslandschaft.
Die Anlage erreicht man über Zufahrtsstraßen am Rande von Coburg und ist von außen zu besichtigen. Besucher sollten beachten, dass das Gelande von Zaänen umgeben ist und nur von der Ferne zu betrachten ist.
Das Bauwerk nutzt eine seltene Konstruktionsmethode mit vorgefertigten Betonelementen, die durch Stahlkabel zusammengehalten werden. Diese Technik war bei der Errichtung solcher Anlagen ungewöhnlich und macht den Sender zu einem besonderen Beispiel der Ingenieurskunst.
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