Waldfriedhof Zehlendorf, Friedhof in Berlin
Der Waldfriedhof Zehlendorf ist ein Friedhof im Südwesten Berlins, umgeben von Fichten, Eichen und Birken, mit geraden und geschwungenen Wegen, die durch verschiedene Bereiche führen. Die Anlage besteht aus Wiesenflächen und Waldbereichen, wobei etwa ein Drittel als natürlicher Wald erhalten bleibt.
Der Friedhof entstand in den 1930er Jahren und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1945 und 1947 unter Leitung der Landschaftsarchitektin Herta Hammerbacher umgestaltet. 1953 wurde ein Bereich für italienische Soldaten hinzugefügt, die während des Krieges in Berlin gefallen waren.
Der Friedhof trägt seinen Namen vom umliegenden Wald und dient der Gemeinde seit Jahrzehnten als Ort der Erinnerung. Die Besucher können hier die Gräber von Künstlern, Politikern und kulturellen Persönlichkeiten Berlins entdecken, was dem Ort eine Verbindung zur Geschichte und Identität der Stadt gibt.
Der Friedhof hat zwei Eingänge: einen von 1950 an der Potsdamer Chaussee und einen von 1959 an der Wasgensteig, mit ausreichend Zeit zum Erkunden und Gehen durch die verschiedenen Bereiche. Es gibt keine Geschäfte oder große Gebäude im Inneren, daher sollten Besucher auf ihre eigenen Bedürfnisse vorbereitet sein.
Das Anwesen ist bekannt dafür, dass es die Gräber mehrerer Berliner Nachkriegsbürgermeister beherbergt, darunter Willy Brandt, sowie Künstler und Architekten, die das Aussehen der Stadt geprägt haben. Diese Sammlung von Gräben schafft einen unerwarteten Weg durch die modernen und kulturellen Geschichte Berlins.
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