Erkenbert-Ruine, Romanische Kirchenruine in Frankenthal, Deutschland
Die Klosterruine Frankenthal sind die Überreste einer dreischiffigen Basilika mit Pfeilern aus dem 12. Jahrhundert. Die erhaltenen Teile zeigen die untere Westwand, Mauerreste des Langschiffs und Fragmente des mittelalterlichen Lettners.
Das Kloster wurde 1119 von Erkenbert gegrundet und 1140 zur Abtei erhoben, wodurch es zu einem wichtigen Zentrum religiosen Lebens wurde. Die Abtei spielte eine Rolle in der regionalen Kirchenentwicklung bis zu ihrer Auflosung im 16. Jahrhundert.
Der Name des Klosters erinnert an den Gründer Erkenbert, einen Benediktinermönch, dessen Vermächtnis in den steinernen Resten sichtbar bleibt. Besucher können heute die Handwerkskunst mittelalterlicher Steinmetze in den erhaltenen Mauern und Details erkennen.
Die Ruinen liegen zentral am Rathausplatz in Frankenthal und sind frei zugänglich zum Erkunden. Der Ort wird regelmässig für Veranstaltungen wie Theater, Konzerte und Filmvorführungen genutzt, daher lohnt sich ein Blick auf den Programmkalender vor dem Besuch.
Das westliche Portal zeigt fein geschnitzte Blattmotive und Tierfiguren, die Ahnlichkeiten mit dem nördlichen Portal des Wormser Doms aufweisen. Diese kunstlerischen Details verdeutlichen die Verbindungen zwischen regionalen Bauzentren und den Austausch von Handwerkstechniken im Mittelalter.
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