König-Albert-Bad, Kulturdenkmal in Löbau, Deutschland
König-Albert-Bad ist ein Badehaus in Löbau mit spätklassizistischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Die dem Garten zugewandte Fassade beeindruckt durch italienische Loggien und eine zweiläufige Außentreppe, während die Innenräume vollständig als Restaurant mit Terrassenflächen und Veranstaltungsräumen umgebaut wurden.
Das Badhaus wurde 1876 nach Plänen des Dresdner Architekten Ernst Giese errichtet und ersetzte eine kleinere Badeanstalt von 1824, die Quellen mit Eisen, Salz und Schwefel nutzten. Der Neubau übernahm diese Tradition und entwickelte sich zu einem wichtigen Kurort der Region.
Das Gebäude trägt den Namen des sächsischen Königs Albert, der 1878 einen Besuch abstattete und damit der Anlage große Aufmerksamkeit brachte. Die Heilbäder mit ihren Thermal- und Dampfanwendungen waren damals ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher, die Genesung suchten.
Das Gebäude ist heute vollständig modernisiert und funktioniert als Restaurant mit Außenterrasse, wodurch das Betreten auch für Tagesbesucher problemlos möglich ist. Der Ort bietet neben der Gastronomie auch eine Bowlingbahn mit Cocktailbar, die beide im historischen Rahmen untergebracht sind.
Die Bowlingbahn mit integriertem Cocktailbar stellt eine ungewöhnliche Kombination dar, die modernen Unterhaltung in historischer Architektur verbindet. Diese Nutzung zeigt, wie der Ort über Jahrzehnte hinweg mit den sich ändernden Freizeit- und Gastronomiebedürfnissen Schritt hielt.
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