Ludwigsbrücke, Bogenbrücke auf der Museumsinsel, München, Deutschland.
Die Ludwigsbrücke überquert die Isar mit zwei verstärkten Betonstrukturen, die mit Naturstein verkleidet sind und das zentrale München mit dem Stadtteil Au-Haidhausen verbinden. Die Konstruktion besteht aus mehreren Spannweiten und bietet Platz für Fußgänger und Fahrzeuge in einer geschichtlich gewachsenen Lage.
An dieser Stelle stand bereits im 12. Jahrhundert eine hölzerne Brücke, die Heinrich der Löwe für einen Salzhandelsweg über die Isar bauen ließ. Die heutige Steinbrücke ersetzte mehrere Vorgängerbauten nach Hochwasserschäden und wurde nach König Ludwig II. benannt.
Die Brücke zeigt drei erhaltene Pfeiler mit allegorischen Skulpturen, die der Architekt Karl Hocheder schuf und Münchens künstlerisches Erbe verkörpern. Diese Figuren prägen das Erscheinungsbild des Übergangs zwischen der Altstadt und dem Südosten der Stadt.
Die Brücke ist für Fußgänger und Fahrzeuge zugänglich und verbindet direkt das Stadtzentrum mit dem Deutschen Museum auf der Museumsinsel. Ein Spaziergang über die Brücke bietet einen guten Überblick über den Flussbereich und die umliegenden Viertel.
Die Brücke entstand als Ersatz für eine ältere Konstruktion, die bei der Hochwasserkatastrophe von 1813 einstürzte und zahlreiche Menschenleben forderte. Die neuen Pfeiler wurden damals mit besonders widerstandsfähigen Steinen und massiver Gründung gebaut, um zukünftigen Flussüberschwemmungen standzuhalten.
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