Nordsternhaus, Geschütztes Architekturdenkmal in Schöneberg, Berlin, Deutschland.
Das Nordsternhaus ist ein Bürogebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert mit einem dreieckigen Grundriss und abgerundeten Ecken, das eine klare horizontale Gliederung an der Fassade zeigt. Im Inneren umgeben zwei Innenhöfe fünf Geschosse mit Büroflächen, die durch eine zentrale Treppe verbunden sind.
Das Gebäude entstand zwischen 1913 und 1914 nach Entwürfen von Paul Mebes und Paul Emmerich und diente ursprünglich als Hauptsitz der Nordstern-Versicherungsgruppe. Die Konstruktion war für etwa 900 Mitarbeiter ausgelegt und wurde damit zu einem wichtigen Bürogebäude des frühen 20. Jahrhunderts in Berlin.
Der ovale Foyer führt zu einer Haupttreppe mit schmiedeeisernem Geländer, das mit Pflanzenmotiven verziert ist und den architektonischen Geschmack des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Diese Details zeigen, wie Bürogebäude damals gestaltet wurden, um ihre Benutzer zu beeindrucken.
Das Gebäude steht an der Badensche Straße 2 an der Kreuzung mit der Salzburger Straße und beherbergt heute eine Abteilung der Berliner Senatsverwaltung. Bei einem Besuch sollten Sie die gute Zugänglichkeit der Lage im Stadtteil Schöneberg berücksichtigen.
Das Gebäude verfügte einst über ein innovatives pneumatisches Rohrsystem, das Dokumente bis zu 2 Kilogramm zwischen den Büroräumen transportieren konnte. Dieses technische System war ein Zeichen des modernen Verwaltungskomforts und der Effizienz der damaligen Zeit.
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