Kunstmuseum Bayreuth, Kunstmuseum im barocken Rathaus von Bayreuth, Deutschland.
Das Kunstmuseum Bayreuth befindet sich im Alten Rathaus, einem Barockgebäude im Zentrum der Stadt. Die Räume zeigen zeitgenössische und moderne Kunst mit besonderem Schwerpunkt auf Arbeiten auf Papier wie Drucke, Zeichnungen und Grafiken.
Die Anfänge des Gebäudes reichen ins Mittelalter zurück; es wurde 1430 in den Hussitenkriegen sowie durch die großen Brände von 1605 und 1621 zerstört. 1721 erwarb die Hospitalstiftung das Stadtpalais und überließ es der Stadt als Rathaus, das von 1722 bis 1727 unter dem markgräflichen Architekten Johann David Räntz barock umgeformt wurde. Es diente bis 1916 und erneut von 1945 bis 1972 als Rathaus, danach bis 1996 der bayerischen Landespolizei. Nach einer Sanierung für rund 13 Millionen DM wurde es im Dezember 1999 als Kunstmuseum Bayreuth eröffnet.
Der Name des Museums stammt von seinem Sitz im Alten Rathaus, und seine Sammlung ging aus der Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung und der Caspar-Walter-Rauh-Sammlung hervor, die 1992 durch eine Schenkung von Werken des Expressionisten Georg Tappert erweitert wurde. Das 2012 übernommene Kleine Plakatmuseum umfasst rund 22.000 Plakate, und das Museum bewahrt zudem eine Sammlung von Outsider Art.
Das Museum nutzt das barocke Alte Rathaus an der Einmündung der Brautgasse in die Maximilianstraße, in der Fußgängerzone von Bayreuth. Es ist stufenlos zugänglich, und unter dem Titel BarriereFREI lädt das Haus Menschen mit und ohne Behinderung zu Veranstaltungen ein. Führungen, museumspädagogische Angebote und Vorträge begleiten die Ausstellungen.
Die Plakatsammlung des Museums, das Kleine Plakatmuseum, umfasst rund 22.000 Plakate, die 2012 übernommen wurden. Ihre Motive konzentrieren sich auf kulturelle Inhalte wie Literatur, Theater und Ausstellungen, aber auch auf Zeitgeschichte, Sport, Reisen und Gastronomie.
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