Hochstein, Berggipfel im Landkreis Bautzen, Deutschland.
Der Hochstein ist ein Berg in der Oberlausitzer Berglandschaft mit einer Höhe von 448,9 Metern und markanten Felsklippen am Gipfel. Das Gebiet umfasst mehrere Wanderwege, darunter den Kammweg zwischen Kleindehsa und Großpostwitz mit blauer Markierung.
1769 schlug der Pulsnitzer Rektor Gottfried Ekart eine Inschrift in den Gipfelfelsen. 1825 deutete Dr. Johann Gottfried Bönisch den Felsen als Opferaltar der Göttin Ostara und brachte den Namen Sibillenstein mit Priesterinnen in Verbindung, die die Zukunft vorhersagten. Eine 1886 rund 150 Meter vom Felsen entfernt gefundene bronzene Streitaxt stützt eine vorgeschichtliche Nutzung des Ortes.
Die Anwohner nannten den Gipfelfelsen Teufelskanzel und die nördliche Plattform Teufels Tischblatt, auf der Geister einen vertieften Kreis getanzt haben sollen. Die rund 3 Meter große schüsselartige Vertiefung galt als Opferschale, in der der Teufel das Getreide nachmaß und Betrügern den Kopf umdrehte. Einen großen Stein unterhalb der Nordkuppe nennt man das Reitpferd.
Die blauen Markierungen des Kammweg-Wanderwegs helfen bei der Navigation, und Wanderer sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die Strecken steile Bereiche und Felsflächen durchqueren. Eine Karte oder ein GPS-Gerät ist sinnvoll, um die verschiedenen Routen im Hochlandgebiet zu verfolgen.
Die etwa 3 Meter große schüsselförmige Vertiefung auf der nördlichen Felsplattform heißt im Volksmund Teufels Tischblatt; dort sollen die Geister getanzt und der Teufel das Getreide nachgemessen haben. Einen einzelnen großen Stein unterhalb der Nordkuppe nennt man das Reitpferd der Sibylle.
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