Erdfunkstelle Fuchsstadt, Satelliten-Bodenstation in Fuchsstadt, Deutschland
Erdfunkstelle Fuchsstadt ist eine Satellitenbodenstation auf einer Hochfläche in Deutschland, die zur Übertragung von Signalen zwischen Satelliten und irdischen Netzen dient. Die Anlage umfasst fünfzig Parabolantennen in verschiedenen Größen, darunter zwei Exemplare mit 32 Metern Durchmesser und weitere 25 mit über 9,3 Metern Durchmesser, die sich über das Gelände verteilen.
Die Deutsche Bundespost errichtete die Anlage im Jahr 1983 als zentralen Knotenpunkt für die internationale Satellitenkommunikation. In den neunziger Jahren verlor die Station ihre herausragende Stellung, als Glasfaserkabel den weltweiten Datenverkehr zunehmend übernahmen.
DieSatellitenbodenstation trägt den Namen der nahen Gemeinde Fuchsstadt und steht heute als Zeugnis der frühen internationalen Telekommunikation. Besucher erkennen die technische Dimension daran, wie die vielen Schüsseln auf dem Plateau ausgerichtet sind und das Landschaftsbild weithin sichtbar prägen.
Die Station liegt auf einem Plateau, das von drei Seiten von der Fränkischen Saale umflossen wird und einen weiten Blick über die Umgebung bietet. Besucher sollten beachten, dass das Gelände betrieblich genutzt wird und ein Zugang nur mit Erlaubnis möglich ist.
Die Anlage steht auf einem 192 Meter hohen Plateau, das von der Flussschleife der Fränkischen Saale 15 Meter tiefer eingefasst wird. Diese natürliche Lage bietet einerseits freien Himmel für die Antennen und schützt andererseits vor Störeinflüssen aus den umliegenden Tälern.
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