Sonderwaffenlager Großenhain, Militärbunkerkomplex am Flugplatz Großenhain, Deutschland.
Sonderwaffenlager Großenhain ist ein Bunkersystem an einem ehemaligen sowjetischen Flugplatz mit zwei betonnen, miteinander verbundenen Bunkern. Jeder Bunker hat einen eigenen Maschinenraum, und beide sind über eine Ladeplatform verbunden.
Das Bunkersystem wurde zwischen 1972 und 1974 von sowjetischen Streitkräften errichtet. Baumaterialien wurden nachts aus Polen transportiert, um die Anlage zu konstruieren.
Das Bunkersystem zeigt, wie sowjetische Streitkräfte während des Kalten Krieges in der DDR ihre Anlagen planten und errichteten. Die Besucher können heute sehen, wie die Räume funktioniert haben und welche Rolle sie in der militärischen Infrastruktur spielten.
Bunker eins dient als Ausstellungsraum zur Geschichte des Flugplatzes, während Bunker zwei als Funktechnik-Station genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass beide Räume unterirdisch liegen und entsprechende Bedingungen haben.
Die Struktur besteht aus kreisförmigen vorgefertigten Betonabschnitten, die Tunnelformen bilden, und war von einer dreifachen Umzäunung umgeben. Spezialisierte KGB-Wacheinheiten bewachten die Anlage, um deren strategische Bedeutung zu schützen.
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