Erdölfeld Mönchsrot, Erdölfeld in Rot an der Rot, Deutschland.
Das Erdölfeld Mönchsrot ist eine Öl-Förderstätte in Rot an der Rot, die rund 18 Pumpeneinheiten zur Gewinnung von Rohöl betrieb. Die Förderung erfolgte aus Tiefenschichten in der Nähe des Ellbachs und das gewonnene Material wurde über Rohrleitungen zu regionalen Verarbeitungsstätten transportiert.
Das Ölfeld entstand 1958, als zwei Landwirte eine Ölquelle entdeckten und anschließend kommerzielle Förderung aufnahmen. Der Betrieb durch das Unternehmen Wintershall AG endete 1995 mit der Schließung des Feldes.
Der Ort zeigt Spuren industrieller Entwicklung aus dem 20. Jahrhundert, die bis heute im Dorfbild präsent sind. Besucher können nachvollziehen, wie Rohstoffe lange Zeit das wirtschaftliche Leben dieser ländlichen Region prägten.
Der ehemalige Förderbetrieb ist heute als Gedenkstätte mit einer restaurierten Tiefpumpe am Ortsausgang in Richtung Ochsenhausen zugänglich. Besucher finden dort an ruhiger Stelle ein informatives Denkmal, das die industrielle Vergangenheit dieser ländlichen Gegend dokumentiert.
Ein besonderes Merkmal ist die Menge des insgesamt geförderten Rohöls, die etwa 1,5 Millionen Tonnen erreichte und ein großes Transportvolumen bedeutete. Die Fördermenge verdeutlicht die Bedeutung des Feldes als langfristiger Rohstofflieferant für die regionale Wirtschaft.
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