Kleiner Leuchtturm Borkum, Gusseiserner Leuchtturm in Borkum, Deutschland.
Der Kleiner Leuchtturm ist eine gusseiserne Konstruktion mit 32 Metern Höhe und einer ungewöhnlichen sechzehnseitigen Form, die auf einem zehn Meter hohen Düne an der Südwestküste von Borkum steht. Sein markantes rot-weißes Streifenmuster ist von weitem sichtbar und macht ihn zu einem auffälligen Bauwerk in der flachen Insellandschaft.
Der Turm wurde 1891 als Teil eines deutsch-niederländischen Navigationsprojekts errichtet und diente dem Schiffsverkehr auf dem Ems-Fluss. Er wurde 2003 außer Betrieb genommen, nachdem er über ein Jahrhundert lang Schiffe durch die Schifffahrtsrinnen geführt hatte.
Der Leuchtturm prägt das Erscheinungsbild der Insel und wird von Besuchern als markantes Wahrzeichen wahrgenommen. Seine rot-weißen Streifen sind weithin sichtbar und prägen das Landschaftsbild von Borkum.
Der Turm ist von außen sichtbar und kann vom Strand oder von Wanderwegen aus erreicht werden, die über die Düne führen. Der Ort ist am besten bei ruhigem Wetter zugänglich, da die umgebende Dünenlandschaft exponiert ist.
Der Turm war Deutschlands erste Elektrolaternenfeuer und wurde mit einer eigenen Kohleanlage betrieben, bevor er später auf Dieselgeneratoren umgestellt wurde. Dieses technische Novum machte es zu einem Pionier der modernen Leuchtfeuertechnik an der deutschen Küste.
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