Schloss Tüschenbroich, Mittelalterliches Schloss in Wegberg, Deutschland.
Schloss Tüschenbroich ist eine Steinburg in der Nähe der Quelle der Schwalm, mit einem Hauptgebäude, Nebengebäuden und weitläufigen Grundstücken rund um die Burg. Das Schloss zeigt eine Barockarchitektur mit einem alten Mühlengebäude und anderen historischen Bauten, die das Anwesen prägten.
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1172, damals noch unter dem Namen Thuschinbroc. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ließ Franz von Spiering die Burg 1624 in barocker Form wiederaufbauen.
Die Kapelle des heiligen Ulrich im Wald entstand um 1640 als Hauskapelle der Burg und wurde von der Schlossfamilie benutzt. Heute kann man noch sehen, wie die Kapelle in die Waldlandschaft eingebunden ist und welche Rolle sie im täglichen Leben der Burgbewohner spielte.
Das Schloss liegt an mehreren Wanderwegen, darunter eine leichte Route und ein anspruchsvollerer Rundweg durch den Wald. Der Zugang ist von außen möglich, und die Wege rund um das Anwesen bieten verschiedene Schwierigkeitsstufen für unterschiedliche Besucher.
Die Besitzer der Burg hatten das ausschließliche Mühlenrecht inne, das lokale Bauern zwang, ihr Getreide nur in der Schlossmuehle mahlen zu lassen bis ins frühe 20. Jahrhundert. Dieses Recht war eine wichtige Einnahmequelle der Familie und zeigte ihre wirtschaftliche Macht über die umgebende Gemeinde.
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