Haus Opherdicke, Schloss in Holzwickede, Deutschland.
Haus Opherdicke ist ein Wasserschloss und ehemaliges Rittergut auf dem Kamm der Haar östlich des Holzwickeder Ortskerns, mit Blick nach Süden ins Tal der Ruhr. Seine heutige Gestalt erhielt es durch einen Umbau zwischen 1683 und 1687. Wirtschaftsgebäude des 18. und 19. Jahrhunderts begrenzen noch heute den Innenhof, und ein englischer Landschaftspark umgibt das Haus.
Haus Opherdicke wurde 1176 erstmals erwähnt, als Heinrich von Herreke es dem Kölner Erzbischof zu Lehen auftrug. Die Adelsfamilie von Grafschaft blieb bis 1573 im Besitz; um 1500 ging das Gut an die von Fresendorf, 1719 an die von Hane zu Werve. Die alte Wasserburg wurde 1683 bis 1687 umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Die Wirtschaftsgebäude, die den Innenhof umschließen, stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Der Name Opherdicke geht auf die Ministerialenfamilie Herreke zurück, die den Namen des Gutes annahm und es bis 1573 hielt. Heute beherbergt die alte Wagenremise am Westrand des Komplexes eine Heimatstube, die 2002 in der 1947 eingerichteten Schmiede eröffnet wurde; dort beschlug Schmied Ernst Hesse bis 1990 Pferde und reparierte Wagen. Gezeigt werden auch Werkzeuge anderer Handwerke, und zu besonderen Anlässen wird noch geschmiedet.
Besucher sollten wissen, dass nicht alle Bereiche für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich sind. Es ist ratsam, sich vorab zu informieren oder bei der Ankunft um Hilfe zu bitten, wenn Mobilitätsunterstützung benötigt wird.
Die alte Schmiede am westlichen Rand des Gutskomplexes entstand 1947 durch den Umbau einer Wagenremise. Von 1947 bis 1990 betrieb der Schmied Ernst Hesse hier eine Huf- und Wagenschmiede; seit 2002 beherbergt das Gebäude die Heimatstube, in der Werkzeuge anderer Handwerke zu sehen sind und zu besonderen Anlässen noch geschmiedet wird.
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