Evangelische Christuskirche, Gotische protestantische Kirche in Walsdorf, Deutschland
Die Evangelische Christuskirche liegt im nördlichen Bereich von Walsdorf in der Knappegasse 2; der Kirchhof ist gegenüber der angrenzenden Bebauung erhöht und mit Stützmauern gesichert. Der Turm trägt einen Spitzhelm mit Giebelgauben. Drei Portale stammen aus der 1668 abgebrochenen Hühnerkirche bei Limbach; der Chor wird von einem Sterngewölbe auf Kopfkonsolen überspannt, das Schiff von einem Holztonnengewölbe mit Bemalung von Veit Graf aus dem Jahr 1660.
Das Gebäude entstand nach seiner Zerstörung durch bayerische Soldaten im Jahr 1644 während des Dreißigjährigen Krieges in den Jahren 1652 bis 1663 neu. Der Wiederaufbau prägte die religiöse Kontinuität der Gemeinde nach den Wirren des Krieges.
Das hölzerne Tonnengewölbe des Kirchenschiffs trägt eine 1660 von Veit Graf vollendete Bemalung, die auf Luthers Kleinen Katechismus Bezug nimmt. Die barocken Malereien an Orgel und Emporen, die bei der Renovierung 1966 bis 1970 freigelegt wurden, gehören dazu. Drei Portale der 1668 abgebrochenen Hühnerkirche bei Limbach wurden hier wiederverwendet.
Die Kirche steht in der Knappegasse 2 im nördlichen Teil von Walsdorf; der Kirchhof liegt gegenüber der angrenzenden Bebauung erhöht und ist mit Stützmauern gesichert. Der Turm trägt einen Spitzhelm und Giebelgauben. Der frühere Friedhof auf dem Kirchhof wurde 1837 aus Platzmangel an seinen heutigen Ort verlegt.
Der Glockenturm beherbergt drei Glocken aus unterschiedlichen Epochen: eine aus dem Jahr 1716, eine weitere aus dem 18. Jahrhundert und eine dritte aus dem Jahr 1920. Diese Sammlung zeigt, wie die Gemeinde ihre Ausrüstung über mehrere Generationen hinweg erneuerte und bewahrte.
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