Evangelische Immanuel-Kirche Marten, Lutherische protestantische Kirche in Marten, Dortmund, Deutschland.
Die Immanuel-Kirche ist ein kreuzförmiger Zentralbau aus bruchrauem Westerwälder Granit, 1906 bis 1908 nach Plänen von Arno Eugen Fritsche errichtet. Wegen des Grundstücks ist sie nicht geostet: Der Eingang liegt im Süden, der Altar im Norden, das Gebäude ist rund 30° im Uhrzeigersinn aus der Nord-Süd-Achse gedreht. Der hohe Turm mit leicht geschweiftem Spitzhelm steht im Winkel zwischen Fassade und Querarm; an der Ost- und Westseite sitzen zwei große Jugendstilfenster.
Die Kirche wurde von 1906 bis 1908 nach Plänen von Arno Eugen Fritsche errichtet und am 18. März 1908 eingeweiht. Der kreuzförmige Zentralbau folgt dem Wiesbadener Programm von 1891 für den evangelischen Kirchenbau. Den Namen Immanuel-Kirche trägt das Gebäude erst seit den 1980er Jahren, übernommen von der Ostberliner Partnerkirche; 1983 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, 2015 in die Route der Industriekultur, Sakralbauten, aufgenommen.
Den Namen Immanuel-Kirche trägt das Gebäude erst seit den 1980er Jahren, als die Gemeinde ihn von ihrer Ostberliner Partnerkirche übernahm. Im Inneren läuft ein goldener Schriftband über den Bögen mit den Seligpreisungen; die lesbare rechte Seite lautet „Selig die rein im Herzen sind, denn sie werden Gott“. Das hell blaugrün bemalte Gewölbe mit cremefarbenen Rippen und zwei ovalen Medaillons mit Tierfiguren gehört zur Jugendstilausstattung, die von 1982 bis 1989 restauriert wurde.
Die Kirche ist nicht geostet: Der Eingang liegt im Süden, der Altar im Norden, und das ganze Gebäude ist wegen der Form des Grundstücks um etwa 30° im Uhrzeigersinn aus der Nord-Süd-Achse gedreht. Die beiden großen Jugendstilfenster befinden sich an der Ost- und der Westseite, der hohe Turm steht im Winkel zwischen Fassade und Querarm.
Die hinter dem historischen Prospekt sichtbare Orgel ist ein 1997 von Benedikt gebautes Digitalinstrument mit 103 Registern auf 8 eigenständige Werke; sichtbar ist nur der Spieltisch mit drei Manualen. Die 20 neuen Lautsprecher und sechs Einheiten der früheren Ahlborn-Orgel stehen hinter dem Jugendstilprospekt. Seit 2009 ergänzt ein Rechner mit dem Programm Hauptwerk das Instrument.
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