Feldmüllersiedlung, Kulturelles Erbe-Ensemble in Untergiesing-Harlaching, München, Deutschland.
Feldmüllersiedlung ist ein Wohnquartier im Südosten Münchens, das aus mehrgeschossigen Wohnhäusern mit einheitlichen, sachlichen Fassaden besteht. Die Gebäude sind großzügig um offene Grünflächen angeordnet, die den Kern des Viertels bilden und mehrere separate Wohnblöcke verbinden.
Das Quartier entstand in den 1920er Jahren, um mit wirtschaftlichem Wohnungsbau auf das rapide Bevölkerungswachstum Münchens zu reagieren. Die Siedlung verkörpert die reformerische Bauphilosophie dieser Zeit, die erschwingliche, gut durchdachte Wohnungen für Arbeiter und Angestellte vorsah.
Die Siedlung zeigt Wohnhäuser, die nach Prinzipien des sozialen Wohnungsbaus gestaltet wurden und Gemeinschaftsflächen mit privaten Bereichen verbinden. Diese Anordnung prägt bis heute, wie Bewohner den Außenraum zwischen den Gebäuden nutzen und wie nachbarschaftliche Kontakte entstehen.
Das Areal ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und verfügt über mehrere Buslinien und Straßenbahnhaltestellen in der Nähe. Besucher können die Gegend am besten zu Fuß erkunden und dabei die Grünflächen und Gebäudestrukturen von allen Seiten betrachten.
Die Siedlung behielt ihre ursprünglichen Gestaltungselemente aus der Bauzeit bei, darunter die charakteristische Anordnung der Häuser und die Proportionen der Grünflächen. Diese originalgetreue Erhaltung ist selten und führte zur Anerkennung als Baudenkmal von Bedeutung in Bayern.
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