Lottehaus, Literaturmuseum in Wetzlar, Deutschland.
Das Lottehaus ist ein 1653 errichtetes Fachwerkhaus in der Lottestraße 8–10, ursprünglich Wohnsitz des Verwalters des Deutschen Ordens. In den Räumen sind Möbel und Alltagsgegenstände des 18. Jahrhunderts zu sehen, teils aus dem Besitz der Familie Buff; drei Räume gelten Goethes Werk und der frühen Rezeption der Leiden des jungen Werthers.
Das Lottehaus gehörte zur um 1285 gegründeten Deutschordensniederlassung „Haus Wetzlar“; das heutige Fachwerkhaus entstand 1653 als Wohnsitz des Verwalters des Ordenshofes. 1740 zog Heinrich Adam Buff als Verwalter ein, seine Tochter Charlotte wurde dort am 11. Januar 1753 geboren und lebte bis zu ihrer Heirat 1773 im Haus. 1863 richteten die Wetzlarer Bürger eine Gedenkstätte ein.
Das Haus war Wohnort der Familie Buff und ist heute eng mit Goethes berühmtem Roman verknüpft. Besucher können sehen, wie eine wohlhabende Familie des 18. Jahrhunderts lebte und welche Rolle dieses Haus in der deutschen Literaturgeschichte spielte.
Der beste Weg zum Museum ist von Wetzlars Altstadt aus erreichbar, das Gebäude liegt zentral und ist gut zu Fuß erreichbar. Besucher sollten sich auf begrenzte Platzangebot und steile Treppen einstellen, was Mobilität mit Kinderwagen oder Rollstuhl erschwert.
Die drei Goethe-Räume dokumentieren die zeitgenössische Rezeption des Werther, kein Übersetzungsarchiv. Das Haus ist ein Fachwerkbau von 1653, errichtet für den Verwalter des Ordenshofes des Deutschen Ordens; Charlotte Buff wohnte hier bis zu ihrer Heirat 1773. Ein weiteres Wetzlarer Museum, das Jerusalemhaus, ist ebenfalls Goethe und Werther gewidmet.
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