Kleines Lautertal, Naturschutzgebiet in Blaustein und Blaubeuren, Deutschland.
Das Kleines Lautertal ist ein Schutzgebiet in Blaustein und Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb mit steilen Felshängen, natürlichen Wäldern und abwechslungsreichen Grünflächen. Die Gegend erstreckt sich zwischen 512 und 647 Metern Höhe und prägt das Landschaftsbild dieser Region deutlich.
Das Gebiet war ab 1974 zunächst als Waldschutzgebiet ausgewiesen, bis es 1995 vom Tübinger Regionalrat als Naturschutzgebiet offiziell anerkannt wurde. Diese Unterschutzstellung markierte eine wichtige Wendung für den Schutz dieser wertvollen Landschaft.
Das Tal prägt das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb mit seinen Wacholderheiden, Trockenrasen und heimischen Waldgesellschaften. Diese Lebensräume sind Teil der natürlichen Vielfalt, die Besucher beim Wandern beobachten können.
Drei markierte Wanderwege durchqueren das Schutzgebiet und dauern je nach Route zwischen einer und drei Stunden. Parkplätze befinden sich nahe Bermaringen und bei der Weidacher Hütte, von wo aus man die Wege gut erreicht.
Die Kleine Lauter entspringt aus einem Karstpool beim Dorf Lautern und fließt durch Jura-Kalkstein, bevor sie bei Herrlingen in die Blau mündet. Diese unterirdische Quelle und das Wasser sind prägende Merkmale der Tallandschaft.
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