Fasanenschlösschen, Chinesischer Palast aus dem 18. Jahrhundert in Karlsruhe, Deutschland.
Das Fasanenschlösschen ist ein zweistöckiges Gebäude aus roten Ziegeln mit zwei Pavillons, die um einen ovalen Platz angeordnet sind und charakteristische Palmen-Dekorationen aufweisen. Die Struktur entstand als Ersatz für ein älteres Holzbauwerk an dieser Waldlichtung.
Das Schlösschen entstand zwischen 1764 und 1765 als Auftrag des Markgrafen Karl Friedrich als Neubau an der Stelle einer älteren Jagdhütte. Mit dieser Errichtung wurde an dieser Waldlichtung eine neue Nutzung etabliert.
Das Gebäude zeigt, wie europäische Architekten im 18. Jahrhundert chinesische Formen nachzuahmen versuchten - mit geschwungenen Dächern und figürlichen Verzierungen. Diese Mischung aus exotischer Inspiration und lokaler Handwerkskunst prägte den Stil des Anwesens.
Das Gebäude ist heute Sitz eines Waldbildungszentrums für Forstbeamte und kann bei Bedarf besichtigt werden. Es lohnt sich, vorher zu prüfen, wann das Anwesen für Besucher zugänglich ist, da es sich um eine Arbeitsstätte handelt.
Im Erdgeschoss befanden sich ursprünglich Zuchtbereiche für Fasanen, während das Obergeschoss als Wohnbereich des Jägermeisters diente. Später wandelte sich dieser Ort zu einem Treffpunkt für gesellschaftliche Zusammenkünfte um.
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