Fasanerie, Historischer Park und Baudenkmal in Aschaffenburg, Deutschland
Die Fasanerie ist ein weitläufiges Waldgebiet am Rand von Aschaffenburg, das sich vom Park Schöntal über die Großmutterwiese bis zum Lufthofweg erstreckt. Innerhalb des Geländes befinden sich ein ehemaliges Jagdhaus mit Biergarten, ein Fitnessparcours und ein Kinderspielplatz.
Der Park wurde 1779 von Erzbischof Friedrich Carl Joseph von Erthal nach Plänen von Emanuel Joseph von Herigoyen als Wildgehege mit Fischteichen angelegt. Die Grundstruktur dieser Jagdlandschaft ist bis heute im Wesentlichen erhalten geblieben.
Der Name Fasanerie erinnert an die Fasanenzucht, die hier einst für die höfische Jagd betrieben wurde. Heute steht im Park ein Denkmal für Ferdinand Anton von Andrian-Werburg, das Besucher beim Spaziergang entdecken können.
Das Gelände ist zu Fuß gut erreichbar und verfügt über ein Wegenetz für Spaziergänger, Läufer und Radfahrer. Die Monate von Frühling bis Herbst eignen sich am besten für einen Besuch, wobei der Frühling besonders ruhige Bedingungen im Wald bietet.
Jedes Jahr im März und April bedecken weiße Buschwindröschen den Waldboden und verwandeln das Gelände in ein Blütenmeer. Viele Besucher wissen nichts davon, wenn sie ihren Frühjahrsspaziergang planen.
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