Stummhaus, Expressionistisches Bürogebäude in Düsseldorf, Deutschland.
Das Stummhaus ist ein Bürogebäude mit elf Geschossen in der Düsseldorfer Innenstadt, das durch dreieckige Pilaster und wechselnde Ziegeltöne an seiner Fassade auffällt. Das Bauwerk erstreckt sich über eine großzügige Grundfläche und besitzt Parkplätze im Gebäude.
Das Gebäude wurde 1922 bis 1924 als Verwaltungssitz des Unternehmens Stumm errichtet und gilt als Beispiel expressionistischer Architektur dieser Zeit. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg erfuhr es eine umfangreiche Wiederherstellung in den Nachkriegsjahren.
Das Gebäude zeigt eine ausdrucksstarke Fassade mit wechselnden Ziegeltönen und markanten vertikalen Elementen, die seine Bestimmung als modernes Bürohaus der 1920er Jahre widerspiegeln. Diese gestalterischen Merkmale prägen bis heute das Bild der Düsseldorfer Innenstadt.
Das Gebäude liegt an der Breite Straße in zentraler Lage und ist leicht zu Fuß erreichbar oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zugänglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Bürogebäude handelt, das von außen betrachtet werden kann.
Der Architekt Paul Bonatz prägte für diesen Gebäudetyp den Begriff Bürohausgotik, der die gotischen Einflüsse in modernen Bürobauten beschreibt. Das Stummhaus zählt damit zu den frühen Hochhäusern Deutschlands.
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