Wittelsbacherbrücke, Bogenbrücke im Stadtteil Isarvorstadt, München, Deutschland.
Die Wittelsbacherbrücke ist eine Straßenbrücke aus Beton in München, die die Stadtteile Isarvorstadt und Au miteinander verbindet und dabei die Isar überspannt. Sie besteht aus vier Betonbögen unterschiedlicher Länge und folgt dem architektonischen Stil des frühen 20. Jahrhunderts.
Eine frühere Holzbrücke an dieser Stelle aus dem Jahr 1874 wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die heutige Betonkonstruktion ersetzt. Das Bauunternehmen Sager & Woerner errichtete 1904 die neue Brücke und veränderte damit das Stadtbild nachhaltig.
Der Name der Brücke erinnert an das Herrscherhaus der Wittelsbacher, das München über Jahrhunderte geprägt hat. An einem der Brückenenden steht eine Reiterstatue von Herzog Otto I., die Passanten oft beiläufig wahrnehmen.
Die Brücke ist für Fahrzeuge und Fußgänger zugänglich und von beiden Isar-Ufern aus leicht zu erreichen. Wer die Brücke zu Fuß überquert, sollte sich etwas Zeit nehmen, um die Bögen von der Seite zu betrachten und den Zugang zur Unterebene zu suchen.
Unterhalb der Fahrbahn befindet sich ein versteckter Beobachtungsbereich, der über symmetrische Treppen von beiden Seiten der Brücke erreichbar ist. Von dort aus hat man einen ungewöhnlichen Blick auf die Bögen von innen, den die meisten Passanten nie zu Gesicht bekommen.
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