Fahrzeugmuseum Frankenberg, Automobilmuseum in Frankenberg, Deutschland
Das Fahrzeugmuseum Frankenberg zeigt restaurierte Autos der Hersteller Framo und Barkas, die in der Region produziert wurden. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung dieser Fahrzeuge über mehrere Jahrzehnte hinweg.
1993 gründeten Mitarbeiter der Barkas GmbH den Förderverein Fahrzeugmuseum Frankenberg e.V. Die Stadt stellte Räume und erwarb die historische Sammlung der liquidierten Barkas-Werke, ehemalige Mitarbeiter und Enthusiasten trugen weitere Stücke zusammen. Nach drei Jahren ehrenamtlicher Sichtung, Zeitzeugenbefragung und Restaurierung öffnete das Museum 1996. Ende 2019 wurde der Standort in der Mühlbacher Straße geschlossen.
Die Fahrzeuge stammen von Werkstattarbeitern und Ingenieuren, die ihr Wissen über Jahrzehnte weitergegeben haben. Dieses handwerkliche Erbe zeigt sich heute in der sorgfältigen Restaurierung und Präsentation jedes Fahrzeugs.
Der Standort in der Mühlbacher Straße wurde Ende 2019 geschlossen; seit 15. Juli 2021 sind Exponate in der ehemaligen Blumenhalle der 8. Sächsischen Landesgartenschau als Zeitwerkstadt zu sehen. Betrieben wird sie von der Frankenberger Kultur gGmbH, vor allem für Kinder und Familien, mit Lichtspielen, Robotern und digitalem Zeitreisen.
Der B1100 wurde bis 1972 entwickelt, doch es entstanden nur drei Prototypen; eine Serienproduktion begann nie, weil das zuständige DDR-Ministerium die Entwicklung mangels Materialbasis einstellte. Der Ingenieur Walter Richter versteckte die zerlegten Teile bei Bauern, um sie vor der Verschrottung zu bewahren; nach 1990 wurden sie für das Museum zusammengetragen.
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