Schwäbisches Bauernhofmuseum, Freilichtmuseum in Illerbeuren, Deutschland.
Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren ist ein Freilichtmuseum mit über 30 historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Die Sammlung umfasst Bauernhöfe, Werkstätten, Ställe und Gärten, die auf einem großen Gelände verteilt sind.
Das Museum wurde vor mehr als 60 Jahren gegründet und zählt zu den ältesten Freilichtmuseen in Süddeutschland. Seine Gebäude stammen aus dem 17. Jahrhundert und später und zeigen die Entwicklung ländlicher Strukturen über Jahrhunderte.
Das Museum hält alte Haustierrassen, darunter Zaupelschafe, die im Herbst 2000 aus Ungarn zurückkamen, wohin schwäbische Auswanderer sie im frühen 18. Jahrhundert gebracht hatten. In den Bauerngärten wachsen Gemüse, Blumen und Heilkräuter gemischt, die Äcker der Baugruppe Mittelschwaben werden nach verbesserter Dreifelderwirtschaft bestellt. Besucher können einem Hafner bei der Arbeit zusehen und seine Erzeugnisse kaufen.
Das Museum liegt in Illerbeuren, einem Ortsteil von Kronburg, rund zwölf Kilometer südlich von Memmingen im Illertal. Auf dem Gelände stehen 32 Gebäude, für die Wege zwischen den Baugruppen sollte man Zeit einplanen; die Kapelle mit den alten Grabkreuzen und die 1000 m² große Landmaschinenhalle liegen abseits der Höfe. Träger ist ein kommunaler Zweckverband aus Bezirk Schwaben, Landkreis Unterallgäu, Gemeinde Kronburg und Heimatdienst Illertal e. V.
Das dem Freilichtmuseum angegliederte Schwäbische Schützenmuseum eröffnete seinen Neubau am 1. Mai 2023, nachdem ein Wasserschaden die für 2016 geplante Eröffnung rund eine Woche vor dem Termin vereitelt hatte. Es dokumentiert das Schützenwesen im Regierungsbezirk Schwaben.
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