Himbächel-Viadukt, Eisenbahnviadukt in Hetzbach, Deutschland.
Der Himbächel-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke aus Sandstein in Hetzbach, im Odenwald, die das Himbächel-Tal auf einer Länge von 250 Metern und mit zehn Bögen überspannt. Die Brücke erreicht an ihrer höchsten Stelle 43 Meter und verbindet zwei Hügel miteinander, um den Schienenverkehr über das Tal zu führen.
Der Viadukt wurde 1881 errichtet, als die Eisenbahn ins Odenwald-Gebiet ausgebaut wurde. Die Wahl von regionalem Sandstein als Baumaterial war zu dieser Zeit in der Region üblich und spiegelt die handwerklichen Techniken des späten 19. Jahrhunderts wider.
Der Viadukt besteht aus rotem Sandstein, der aus der Region stammt und dem Bauwerk eine warme, erdige Farbe verleiht. Wer durch die Bögen hindurchläuft, kann die Qualität der Steinbearbeitung aus dem 19. Jahrhundert direkt vor Augen sehen.
Der Viadukt ist das ganze Jahr über zugänglich, und Wanderwege durch das Tal führen direkt unter die Bögen. Wer eine Gesamtansicht des Bauwerks sucht, findet die besten Standpunkte entlang der Talwege auf beiden Seiten der Brücke.
Der Viadukt wird nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet, sodass er sich deutlich von der Bundesstraße 45 aus sehen lässt. Dieses Lichtspiel macht das Steinbauwerk auch bei Nacht zu einem erkennbaren Punkt in der Landschaft.
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