Schloss Kittendorf, Neugotisches Schloss in Kittendorf, Deutschland.
Schloss Kittendorf ist ein neugotisches Herrenhaus im mecklenburgischen Dorf Kittendorf, das mit seinen symmetrischen Flügeln, Spitzbögen und reich ornamentierten Steinfassaden an den Tudor-Stil erinnert. Das Gebäude wird heute als Hotel genutzt und bietet Übernachtungsmöglichkeiten in historisch eingerichteten Zimmern und Sälen.
Das Schloss wurde zwischen 1848 und 1853 für Hans Friedrich von Oertzen errichtet, nach Plänen von Friedrich Hitzig, einem Schüler des Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel. Nach wechselvollen Jahrzehnten im 20. Jahrhundert, darunter die DDR-Zeit, wurde das Gebäude schließlich restauriert und als Hotel wiedereröffnet.
Der Name Kittendorf bezieht sich auf das Dorf, in dem das Schloss steht, und ist eng mit der Geschichte der Familie von Oertzen verbunden, die die Region über Generationen geprägt hat. Wer das Gebäude heute besucht, kann die historischen Innenräume als Hotelgast erleben und durch Säle gehen, die einst dem gesellschaftlichen Leben der Gutsbesitzer dienten.
Das Schloss liegt inmitten eines weitläufigen Gutsparks und ist am besten mit dem Auto zu erreichen, da die nächstgelegenen Ortschaften einige Kilometer entfernt sind. Ein Besuch lohnt sich sowohl für Hotelgäste als auch für Tagesbesucher, die den Park erkunden möchten.
Der Schlosspark wurde von Peter Joseph Lenné gestaltet, dem gleichen Landschaftsarchitekten, der auch die Gärten von Sanssouci in Potsdam entwarf. Sein Entwurf für Kittendorf zeigt, wie er natürliche Hügel, Wasserflächen und Baumgruppen so anordnete, dass sie wie eine gewachsene Landschaft wirken.
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