Schloss Arnsberg, Mittelalterliche Schlossruine auf dem Schlossberg in Arnsberg, Deutschland.
Schloss Arnsberg sind die Überreste eines Schlosses auf einem Hügel über der Stadt, das aus mehreren Bauphasen stammt und Reste von Renaissance- und Barockarchitektur zeigt. Von den Grundmauern bis zu den noch aufrechten Wänden können Besucher erkennen, wie die Anlage früher strukturiert war.
Die Anlage wurde um 1100 errichtet und diente zunächst der Familie, die die Region regierte. Nach etwa 300 Jahren wechselte der Besitz und wurde zum Verwaltungssitz einer größeren Macht.
Der Ort trägt den Namen der Grafen, die hier lange herrschten, und prägt bis heute das Selbstverständnis der Stadt. Die Ruinen sind für Einheimische ein Zeichen ihrer lokalen Geschichte und ziehen regelmäßig Menschen an, die sich mit der Vergangenheit ihrer Region verbunden fühlen.
Der Ort liegt auf einem Hügel, den man zu Fuß erreicht, und bietet Wege zwischen den Ruinen sowie Aussichtspunkte über die Stadt und die Flusslandschaft. Bequeme Schuhe sind ratsam, da der Untergrund uneben ist und es Treppen und Steigungen gibt.
Ausgrabungen in den letzten Jahren haben Steinmauern freigelegt, die älter sind als die bekannte Baugeschichte und zeigen, dass an diesem Platz bereits vor der schriftlich dokumentierten Zeit Bauwerk standen. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Anlage eine noch längere Vergangenheit hat als ursprünglich vermutet.
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