Hiroshimasteg, Stahlsteg in Mitte, Berlin, Deutschland
Der Hiroshimasteg ist eine einbogige Stahlkonstruktion für Fußgänger über den Landwehrkanal im Berliner Ortsteil Tiergarten, errichtet 1987. Sie stützt sich auf Betonwiderlager auf beiden Uferseiten und verläuft schräg über das Wasser. Die Zweigelenkbogenkonstruktion lehnt sich in ihrer Gestaltung an den ersten eisernen Fußgängersteg von 1834 an.
Die heutige Brücke wurde 1987 errichtet und ersetzte die ursprüngliche eiserne Struktur von 1834, die später während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Die ursprüngliche Brücke trug ab 1885 den Namen Lützowbrücke, bevor sie verloren ging.
Die Brücke trägt seit 1990 ihren Namen als Gedenken an die Opfer des Atombombardements von Hiroshima und zeigt eine Messingtafel mit Inschriften in Latein und Japanisch. Diese Inschriften sind für Besucher sichtbar und erinnern täglich an die Verbindung zwischen den beiden Kulturen.
Der Steg überquert den Landwehrkanal schräg und verbindet den Reichpietschufer am Ostufer mit dem Lützowufer am Westufer, nahe der Japanischen Botschaft und dem Bauhaus-Archiv. Er stützt sich auf Betonwiderlager auf beiden Uferseiten. Eine Messingtafel an der Ostseite am Reichpietschufer trägt den Namen in lateinischen und japanischen Schriftzeichen.
Der Steg verläuft schräg über den Landwehrkanal, nicht im rechten Winkel, und stützt sich auf Betonwiderlager an beiden Ufern. Seine Zweigelenkbogenkonstruktion greift die Form des ersten Fußgängerstegs auf. Eine Messingtafel an der Ostseite am Reichpietschufer trägt die Aufschrift Hiroshimasteg in lateinischen und japanischen Schriftzeichen.
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