Fort Black Jack, Militäranlage in Inneringen, Deutschland.
Fort Black Jack ist eine ehemalige Militäranlage am südlichen Rand von Inneringen im Landkreis Sigmaringen, die sich über ein großes Areal erstreckt. Das Gelände wurde später als Industriefläche umgenutzt und beherbergt nun kommerzielle Aktivitäten.
Die Anlage diente von 1959 bis 1966 als französischer Luftwaffenstützpunkt und war mit Anti-Flugabwehr-Raketen ausgestattet. Danach übernahmen US-amerikanische Truppen die Kontrolle über ein Raketenlager, das bis in die 1980er Jahre betrieben wurde.
Der Ort war in den 1980er Jahren Schauplatz großer Friedensdemonstrationen, die europaweit Aufmerksamkeit auf die Diskussionen über Atomwaffen lenkten. Die Proteste machten diesen Ort zu einem Symbol der Friedensbewegung in der Region.
Das Gelände ist heute Teil einer Industriezone und kann bei einem Besuch in der Region erkundet werden. Es ist ratsam, von außen die Grundstruktur zu erkunden, da es sich um ein Privatgelände handelt.
Das Gelände beherbergte zwischen den späten 1960er Jahren und 1983 eine geheime Sammlung von ballistischen Raketen mit Atomsprengköpfen unter amerikanischer Kontrolle. Diese Präsenz machte es zu einem sensiblen strategischen Punkt während des Kalten Krieges.
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