Kommandobunker Börfink, NATO-Kommandobunker in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Der Kommandobunker Börfink ist eine militärische Befestigung im Hunsrück-Gebirge mit mehreren unterirdischen Ebenen, die tief in den Ruppelstein hineingebaut wurden. Die Anlage war so gestaltet, dass Luftfahrtkommandos und Überwachungsteams von dort aus arbeiten konnten.
Die Anlage wurde 1964 als NATO-Kommandozentrum eröffnet und diente während des Kalten Krieges der Überwachung des europäischen Luftraums. Sie wurde 1994 stillgelegt, als die militärische Präsenz in der Region verringert wurde.
Der Bunker war ein Ort der Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Soldaten, die gemeinsam Aufträge erfüllten. Die Struktur zeigt noch heute, wie verschiedene Nationen während des Kalten Krieges zusammenarbeiteten.
Das Besucherzentrum und die Außenanlagen sind zugänglich, während der unterirdische Bunker selbst nicht regelmäßig für Touristen geöffnet ist. Am besten informieren Sie sich vorab über aktuelle Öffnungszeiten und Besuchsmöglichkeiten der oberirdischen Strukturen.
Der Bunker konnte bis zu 300 Dauerstaffmitglieder beherbergen, die völlig unabhängig unter dem Berg leben und arbeiten konnten. Diese unterirdische Selbstversorgung machte die Anlage zur autarken Festung, die Wochen ohne externe Unterstützung hätte überstehen können.
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