Servitenkloster St. Wolfgang in der Bulau, Mittelalterliche Klosterruinen in Hanau, Deutschland.
Kloster St. Wolfgang ist ein Religionsgemeinschaftsgebäude und archäologische Stätte in Hanau mit mittelalterlichen Überresten. Der Komplex enthält einen etwa 10 Meter hohen quadratischen Turm und sichtbare Grundmauern einer früheren Kirche.
Die Stätte wurde 1468 gegründet, als ein Trompeter eines Grafen dort eine Kapelle errichtete. In den frühen 1490er Jahren siedelten sich Serviten-Mönche an und machten den Ort zu ihrem Kloster.
Der Ort trug zur literarischen Inspiration bei und zog Schriftsteller an, die sich von seinen mittelalterlichen Resten fasziniert zeigten. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie solche historischen Orte die Vorstellungskraft von Künstlern vergangener Generationen prägten.
Der Ort bietet öffentliche Grillmöglichkeiten in den Resten der ehemaligen Kirche, wo sich die Gemeinschaft trifft. Besucher sollten mit unebenen Bodenverhältnissen rechnen, da die archäologische Stätte noch teilweise ausgegraben ist.
Wissenschaftliche Grabungen seit 2013 haben zusätzliche Baustrukturen freigelegt, die das ursprüngliche Klosterlayout zeigen. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichen Besuchern ein besseres Verständnis der tatsächlichen Ausdehnung und Anordnung des einstigen Komplexes.
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