Park am Weißen See, Öffentlicher Park in Pankow, Deutschland.
Der Park am Weißen See ist ein öffentlicher Park im Berliner Bezirk Pankow, der sich um einen natürlichen See mit Sandstränden, Wiesen und alten Bäumen erstreckt. Er bietet Bootsvermietung, Spielplätze, eine Freilichtbühne und ein Restaurantgebäude direkt am Wasser.
Das Gelände begann im frühen 19. Jahrhundert als Gutsgarten unter Johann Heinrich Leberecht Pistorius, der auch eine bekannte Brennerei betrieb. Im Jahr 1917 wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dient seitdem als Erholungsort für die umliegenden Stadtteile.
Eine Freilichtbühne im Park wird im Sommer für Konzerte und Filmvorführungen genutzt, die viele Berliner aus der Umgebung anziehen. Das Milchhäuschen, ein altes Restaurantgebäude am Seeufer, ist ein beliebter Treffpunkt für Familien und Spaziergänger.
Ein barrierefreier Rundweg führt entlang des Seeufers und verbindet die verschiedenen Bereiche des Parks miteinander. Es empfiehlt sich, früh am Morgen oder an Wochentagen zu kommen, um den Menschenmassen an warmen Sommertagen auszuweichen.
Der Weiße See entstand durch die letzte Eiszeit und gehört mit einer Tiefe von knapp 10 Metern zu den tiefsten Gewässern Berlins. Dank dieser Tiefe bleibt das Wasser auch im Hochsommer vergleichsweise kühl, was ihn bei Schwimmern besonders beliebt macht.
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