Fraubillenkreuz, Vorgeschichtlicher Menhir auf dem Ferschweiler Plateau, Deutschland
Das Fraubillen-Kreuz ist ein aufrechtstehender Stein auf dem Ferschweiler Plateau in der Eifel, etwa 3,5 Meter hoch und mit eingemeißelten Nischen sowie mehreren Löchern bearbeitet. Die Oberfläche zeigt Spuren von Schnitzarbeiten und Abnutzung, was auf eine lange Nutzungsgeschichte hindeutet.
Der Stein stammt aus prähistorischer Zeit, wurde aber später mit christlichen Symbolen versehen und erhielt dadurch eine religiöse Bedeutung. Im Mittelalter verknüpften sich seine älteren Wurzeln mit neuen Glaubensvorstellungen.
Der Stein trägt Spuren verschiedener Bedeutungen in der Region: Einheimische nutzten ihn lange Zeit als Orientierungspunkt und Treffpunkt für wichtige Angelegenheiten. Im Laufe der Zeit wurde der Ort mit unterschiedlichen Geschichten und Aberglauben verbunden, die sich in der lokalen Erinnerung bis heute erhalten haben.
Das Kreuz steht auf einem offenen Plateau in der hügeligen Eifel-Region und ist relativ leicht zu erreichen von mehreren Dörfern aus. Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar, bietet aber wenig Schatten oder Unterstand, weshalb festes Schuhwerk und passende Kleidung wichtig sind.
Dokumente aus dem 17. Jahrhundert nennen diesen Stein Sybillen Creutz, was auf eine Verbindung zu antiken Weissagungstraditionen hindeutet. Diese historische Bezeichnung zeigt, wie lokale Bevölkerung die Bedeutung des Ortes mit klassischen Mythen verband.
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