Plauer Hubbrücke, Vertikalhubbrücke in Plau am See, Deutschland
Die Plauer Hubbrücke ist eine Straßenbrücke in Plau am See mit einer Stahlkonstruktion, die sich vertikal hebt. Ihr Hebewerk hebt die Fahrbahn um 1,86 Meter an, um Schiffen freie Durchfahrt zu ermöglichen.
Die stählerne Hubbrücke wurde 1916 an Stelle einer hölzernen Zugbrücke errichtet. 1945 wurde sie vor der Sprengung bewahrt. In den Jahren 1991/92 erfolgte eine Instandsetzung, 2020/21 eine Grundinstandsetzung mit neuer Antriebstechnik und einer Fernbedienung.
Die Brücke ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das die industrielle Handwerkskunst der frühen 1900er Jahre zeigt. Sie verbindet zwei Teile der Stadt und ermöglicht es Schiffen, weiter zur Schleuse oder zum See zu fahren.
Bootsführer, die vom Plauer See kommen, können den Durchfahrtswunsch inzwischen telefonisch anmelden, denn die Brücke wird ferngesteuert vom Schleusenwärter an der „Hühnerleiter“ einige Hundert Meter eldeabwärts bedient. Die Durchfahrtshöhe unter dem gehobenen Überbau hängt vom Pegelstand ab und beträgt höchstens 1,86 m.
Bis zur Grundinstandsetzung 2020/21 musste der Schleusenwärter der einige Hundert Meter eldeabwärts gelegenen Schleuse „Hühnerleiter“ mit dem Fahrrad zur Brücke fahren und sie aus dem Holzhaus daneben bedienen. Bootsführer, die vom Plauer See kommen, melden ihren Durchfahrtswunsch heute telefonisch an.
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