Zisterzienserkloster Georgenthal, Zisterzienserkloster in Georgenthal, Deutschland
Kloster Georgenthal ist eine Zisterzienseranlage, deren Ruinen drei Kirchenschiffe, einen Kreuzgang und die Grundmauern der ursprünglichen Basilika aus dem 13. Jahrhundert zeigen. Die Ausgrabungen zwischen 1840 und 1906 legten das gesamte Grundriss des religiösen Komplexes frei.
Das Kloster wurde 1142 von Graf Sizzo III. von Schwarzburg-Kevernburg gegründet, der Mönche aus Morimond einsetzte. Die Anlage wurde 1525 während der Bauernbewegung zerstört und danach nie wiederaufgebaut.
Das Kloster war bis 1525 ein Zentrum des religiösen Lebens in der Region. Die Bauernu-nruhen führten zu seiner Zerstörung und hinterließen Spuren, die heute noch in den Ruinen sichtbar sind.
Die Ruinen liegen offen auf einem Gelande, wo die Grundmauern deutlich erkennbar sind. Besucher sollten bei schlechtem Wetter mit rutschigen und matschigen Bedingungen rechnen.
Ein bewahrtes Rosettenfenster-Muster aus dem Kloster wird im lokalen Geschichtsmuseum ausgestellt und zeigt die kunstlerische Qualitat der Anlage. Dieses steinerne Element gibt einen Eindruck von der Schönheit, die die Gebäude einst hatten.
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