St.-Thomas-Kirche, Gotische Kirche in Damshagen, Deutschland.
Die St.-Thomas-Kirche ist ein Backsteingebäude im nordeuropäischen gotischen Stil, das sich durch hohe Mauern und sorgfältig verlegte Ziegelmuster auszeichnet. Das Gotteshaus zeigt die klassischen Merkmale dieser Zeit wie steile Dächer und aufwärts strebende Linien.
Damshagen wird 1230 als Thomashagen im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, und Godefridus de Thomshagen erscheint 1237 als erster Pleban. Der Backsteinbau entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in drei Abschnitten, beginnend mit dem Turm, in dem zunächst der Gottesdienst stattfand. 1627 verwüsteten kaiserliche Truppen die Kirche und die Plessen'sche Begräbnisstätte; umfangreiche Erneuerungen folgten von 1720 bis 1724 unter dem Patron Hartwig von Bülow.
Das Dorf erscheint 1230 als Thomashagen im Ratzeburger Zehntregister, und die Pfarre ist eine der vier alten Parochien des Klützer Winkels neben Klütz, Elmenhorst und Kalkhorst. Das Kirchenpatronat lag lange bei der Familie von Plessen, ging 1708 an die von Bülow und 1722 an die Grafen von Bothmer über. Die Witwe des Pastors Thomas Löwe machte Johann von Plessen für dessen Selbsttötung im Jahr 1611 verantwortlich.
Die Kirche steht in Damshagen, vier Kilometer südlich von Klütz mit Schloss Bothmer. An der Südwand außen ist noch zu erkennen, wie groß der erste Teil des Kirchenschiffs war; ein Rundgang um den Bau zeigt die drei Bauabschnitte. Der Gottesdienst wurde zunächst im Turm abgehalten.
An der Südwand ist noch zu erkennen, wo der erste Abschnitt des Langhauses endete: Die Kirche entstand ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in drei Bauabschnitten, wobei der Turm zuerst errichtet wurde und zunächst als Gottesdienstraum diente.
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