Friedhof am Perlacher Forst, Historischer Friedhof in München, Deutschland
Der Friedhof am Perlacher Forst ist eine Begräbnisstätte in München, die sich über ein großes Areal erstreckt und durch radiale Alleen mit Hecken und Bäumen geprägt ist. Das Gelände verbindet sich nahtlos mit dem angrenzenden Wald und schafft eine Landschaft mit vielen Wegen zum Erkunden.
Der Friedhof erhielt besondere historische Bedeutung durch die Bestattungen von Mitgliedern der Widerstandsgruppe Weiße Rose, die 1943 hingerichtet wurden. Das Gelände wurde zum Ruheplatz für Tausende weiterer Opfer der Unterdrückung während des Dritten Reiches.
Der Friedhof beherbergt Gedenksteine für Zwangsarbeiter aus verschiedenen Nationen und Gedenkbereiche für Opfer des Konzentrationslagers Dachau. Diese Orte des Gedenkens ermöglichen es Besuchern, sich mit den schwierigsten Kapiteln der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Der Friedhof ist gut zu Fuß zu erreichen und bietet eine übersichtliche Wegführung, auf der sich Besucher leicht orientieren können. Warme oder bequeme Kleidung ist empfehlenswert, da das Gelände sehr offen ist und keine Schutzräume bietet.
Mehr als 1.200 Menschen, die im benachbarten Gefängnis Stadelheim hingerichtet wurden, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Diese große Zahl zeigt die tragische Rolle des Friedhofs während einer dunklen historischen Periode.
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