Fraunhofer-Teleskop, Forschungsteleskop am Wendelstein-Observatorium, Deutschland.
Das Fraunhofer-Teleskop ist ein Forschungsinstrument mit einem 2-Meter-Spiegel, das auf der Wendelstein-Sternwarte in 1.838 Metern Höhe betrieben wird. Es kombiniert Beobachtungen im optischen Bereich mit Infrarotaufnahmen und gilt als modernes Beobachtungswerkzeug für die Himmelserkundung.
Das Teleskop wurde 2008 konzipiert und 2012 offiziell in Betrieb genommen, während dieser Zeit zur modernen Observatoriumsausrüstung heranwachsend. Es folgt einer langen bayerischen Geschichte der optischen Forschung, die von Fraunhofers Arbeiten im 19. Jahrhundert begründet wurde.
Das Teleskop trägt den Namen von Joseph von Fraunhofer, einem deutschen Physiker, der die Optik und Instrumentenbau grundlegend prägte. Besucher erkennen in diesem Namen die Verbindung zur deutschen Wissenschaftstradition, die seit Jahrhunderten in Bayern gepflegt wird.
Der Berg bietet etwa 1.350 klare Nächte pro Jahr für Beobachtungen, die mit der Seilbahn oder Zahnradbahn von München aus erreichbar sind. Diese Anbindung macht es praktisch möglich, tagsüber anzureisen und abends zum Beobachten zu bleiben.
Das Instrument kann zwischen zwei verschiedenen Beobachtungsstationen wechseln, die automatisch umschaltbar sind und unterschiedliche Forschungsprojekte ermöglichen. Diese Flexibilität ermöglicht es, schnell zwischen verschiedenen Arten von Himmelsbeobachtungen zu wechseln, ohne das Gerät neu ausrichten zu müssen.
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