Oberburg Driedorf, Burgruine in Deutschland
Die Oberburg Driedorf ist eine Burgruine in der gleichnamigen Stadt in der Westerwald-Region. Der Komplex bestand aus einer oberen Burg auf einem Hügel, einer unteren Burg namens Junkernschloss und Teilen der Stadtbefestigung, von denen heute nur noch die quadratische Bergfriedtürme und Mauerwerke sichtbar sind.
Die Burg wurde um 1303 oder 1305 von der Nassau-Familie gegründet und spielte eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung und Verwaltung der wachsenden Stadt. Over mehrere Jahrhunderte wechselten verschiedene Adelsfamilien die Kontrolle, bis die Burg durch Brände in den Jahren 1635, 1672 und 1812 stark beschädigt wurde.
Der Name Oberburg verweist auf die frühere Bedeutung als obere Burganlage der Stadt. Die quadratische Bergfriedtürme und die restlichen Mauern zeigen noch heute, wie die Anlage zur Verteidigung der Stadt diente und die Macht der Herrscher ausdrückte.
Die Ruinen können kostenlos von der öffentlichen Straße aus besichtigt werden, da sich das Gelände in Privatbesitz befindet. Besucher können das Außengelände frei erkunden und von den nahegelegenen Wanderwegen aus fotografieren, die die Ruine mit verschiedenen Rad- und Wanderrouten in der Westerwald-Region verbinden.
Die Bergfriedtürme war ursprünglich mit mehreren anderen Burgen und Befestigungen der Stadt verbunden, von denen heute nur noch diese Struktur sichtbar ist. Diese Verbindung zeigt ein seltenes Beispiel eines integrierten Verteidigungssystems, bei dem mehrere Befestigungen zusammen zum Schutz einer mittelalterlichen Stadt funktionierten.
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