Fuchslabyrinth, Natürliches Höhlensystem in Schrozberg, Deutschland
Das Fuchslabyrinth ist ein natürliches Höhlensystem unter Schrozberg-Schmalfelden mit einer Länge von etwa 14 Kilometern. Es besteht aus engen Nord-Süd-Spalten, die durch niedrige Gänge und Schichtfugenstrecken miteinander verbunden sind.
Die Höhle wurde 1974 von der Höhlen- und Karst-Arbeitsgruppe Stuttgart entdeckt und ist seitdem Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Im Inneren wurden mittelalterliche Gefäße aus dem 13. bis 15. Jahrhundert gefunden, die auf frühere menschliche Nutzung hindeuten.
Die Ausstellung 'Feuersteine & Höhlen' zeigt Fundstücke und Karten aus der Höhle und gibt Einblicke in die geologischen Besonderheiten der Region. Besucher können hier verstehen, wie dieses unterirdische System in die lokale Landschaft passt.
Die Höhle ist nur für Fachleute und Forscher zugänglich, nicht für reguläre Besucher. Informationen über das System finden sich in Publikationen zu Höhlen- und Karstforschung in der Südwestregion.
Ein Wassergang, der 1988 entdeckt wurde, erstreckt sich mehrere Kilometer unter dem Labyrinth und verbindet die Höhle hydrologisch mit dem Schandtauber-Höhlensystem. Diese unterirdische Verbindung zeigt wie komplex die Karstwassernetze in dieser Region sind.
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