Rundfunkmuseum Fürth, Rundfunkmuseum in Fürth, Deutschland
Das Rundfunkmuseum Fürth ist ein Rundfunkmuseum im ehemaligen Direktionsgebäude der Firma Grundig AG, einer umgebauten Villa in Fürth. Auf rund 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt es Hörfunk- und Fernsehgeräte, Archivalien, Fotografien und technische Pläne von den Anfängen des Rundfunks bis zur Gegenwart. Der Bestand stammt aus der Sammlung Grundig, dem Metz-Archiv und einer 1990 hinzugekommenen Sammlung von 400 Geräten.
Eröffnet wurde das Museum am 29. Oktober 1993 im Marstall des Schlosses Burgfarrnbach, nachdem eine Sonderausstellung von 1987 mit Radios aus der Sammlung Ludwig Schroll den Stadtrat im September zum Beschluss bewogen hatte. 2001 zog es in das ehemalige Direktionsgebäude der Grundig AG. Seit August 2021 ist es wegen Sanierung geschlossen, die Wiedereröffnung ist für 2026 geplant.
Die Ausstellung zeigt, wie Radio sich von einfachen Geräten mit Kopfhörern zu modernen Unterhaltungssystemen entwickelt hat, die das deutsche Publikum beeinflussten. Besucher können nachvollziehen, wie diese Technologie den Alltag der Menschen verändert hat.
Das Museum ist seit August 2021 wegen der Sanierung der ehemaligen Grundig-Direktionsvilla geschlossen; am Eingang entsteht ein kleiner Anbau. Die für 2026 geplante Wiedereröffnung ist nach dem Wechsel des Planungsbüros für die Ausstellungsgestaltung unsicher. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Anreise; die 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden für auditive Medienkulturen neu gestaltet.
Zum Bestand gehören die originale Eingangstüre des ersten Ladens von Max Grundig und der originale „Rote Knopf“, mit dem Willy Brandt das Farbfernsehen startete. Zudem bewahrt das Museum einen umfangreichen Grundig-Archivbestand mit Akten zur Familien- und Firmengeschichte.
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