Norissteig, Klettersteig in Hirschbach, Deutschland
Der Norissteig ist ein Klettersteig in der Hersbrucker Alb mit Felsstufen, engen Spalten und Gratpassagen, die mit Stahlseilen gesichert sind. Die Route umfasst etwa 540 Meter Höhenunterschied und führt durch Waldabschnitte mit wechselndem Schwierigkeitsgrad.
Der Weg wurde 1928 von der Sektion Noris des Deutschen Alpenvereins angelegt und verbindet die Orte Fischbrunn und Hirschbach als Rundwanderung. Die Route ist ein frühes Beispiel des organisierten Klettersteigbaus in Deutschland und wurde über Jahrzehnte hinweg gepflegt.
Der Weg ist in der Region als Klassiker unter Kletterernen bekannt und wird häufig genutzt, um traditionelle Alpenvereinstechniken zu üben. Besucher können hier sehen, wie deutsches Kletterhandwerk in einer bewaldeten Berglandschaft umgesetzt wurde.
Besucher sollten ein vollständiges Sicherheitsset mit Helm, Gurt und Karabinern mitbringen, da alle exponierten Abschnitte damit ausgestattet werden müssen. Für weniger erfahrene Kletterer gibt es an schwierigeren Stellen Umgehungswege, die das Vorankommen ohne die höchsten technischen Anforderungen ermöglichen.
Die Mittelbergwand ist ein etwa 40 Meter hoher Felsbereich mit einer sehr engen Spalte, die Geschicklichkeit und Konzentration erfordert, um durchzusteigen. Diese Stelle wird von Besuchern oft als der anspruchsvollste Teil der gesamten Route erwähnt.
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