Friedenskirche zu Radebeul, Neogotische Kirche in Radebeul, Deutschland
Die Friedenskirche zu Radebeul ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik mit Spitzbögen und Gewölbedecken. Das Innere wird durch Buntglasfenster geprägt, die 1961 bei umfangreichen Renovierungen von Christian Rietschel im Altarbereich gestaltet wurden.
Das Rektorenhaus der Kirche war Ort eines bedeutsamen historischen Ereignisses: Hier wurde am 27. August 1645 der Waffenstillstand von Kötzschenbroda unterzeichnet, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges in Sachsen markierte. Dieser Friedensschluss zwischen Sachsen und Schweden endete einen krisenreichen Zeitabschnitt für die Region.
Die Kirche ist Ort für Musikaufführungen im Jahr, darunter Kammermusikkonzerte und Chorauftritte. Besucher erleben hier auch die alljährliche Adventsfeier im Dezember, die zum Kulturleben der Stadt gehört.
Man erreicht die Kirche gut mit Bus 400 und Straßenbahn 4, die an der Moritzburger Straße halten, sowie mit der S-Bahn S1 am Bahnhof Radebeul West. Die zentrale Lage in Radebeul macht den Besuch für Fußgänger ebenfalls angenehm.
Das Geläut der Kirche wurde 2004 erneuert und besteht aus drei speziellen Glocken: eine Totenglocke, eine Gebetsglocke und eine Segnungsglocke. Jede dieser Glocken trägt eigene Inschriften, die ihre jeweilige Funktion im Glaubensleben der Gemeinde ausdrücken.
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